We came together

Coming together is a beginning. Keeping together is progress. Working together is success.Henry Ford

 

 

Und dieser Erfolg ist hier zu sehen:

 

 

Danke an alle Spender ohne die nichts möglich gewesen wäre, danke an das Village of Hope für die wunderbare Zusammenarbeit, danke an alle Firmen in Südafrika, die uns mit Rat-und Tat, Rabatten und Spenden geholfen haben, danke an das ITKE der Uni Stuttgart, insbesondere Julian Lienhard für seine Hilfe, danke an die Arbeiter, die uns unterstützt haben, danke an das ganze ukuqala2- Team, das durchgängig alles gegeben hat- IHR SEID ABSURD GUT!

WE COME TOGETHER 

 

 

 

We tried to do handstands…

Nach dem Richtfest haben wir natürlich weiter gearbeitet! An dieser Stelle müssen wir uns wirklich entschuldigen: durch die Baustellenarbeit und die schlechte Internetverbindung haben wir die regelmässigen Updates etwas vernachlässigt! Das wird nun nachgeholt. Nur soviel: ein Teil der Gruppe ist schon wieder in Deutschland und das Haus,- naja- das steht!

Aber nun der Reihe nach:

Mit dem Richtfest haben wir das Bergfest gefeiert, im Nachhinein betrachtet war das ganz schön zuversichtlich, denn es gab noch viel zu tun!

Das Tragwerk stand zwar, die Wände im oberen Stockwerk noch nicht ganz. Das galt es als Wochenziel in Woche 5 zu schaffen. Und- natürlich haben wir es geschafft!

Als kleine Belohnung haben einige der Gruppe am „sports day“, dem großen Fuss-und Netballturnier für alle Townshipkids als Trainer mitgemacht. Ein großer Spass, aber auch eine Herausforderungen, da die jungen Talente mit Eifer und Ehrgeiz bei der Sache waren und alle unbedingt gewinnen wollten!

Während des Turniers wurde der Estrich im EG „verlegt“, eine große Aufregung, da die versprochenen Arbeiter sofort wieder kehrt machten als sie erfuhren was genau zu tun war. Mit unseren mittlerweile guten Kontakten in Grabouw, haben wir auf die schnelle neue „Estrichmacher“ aufgetrieben, die dann in Windeseile aus der Baustelle ein Haus machten. So schön!

Leider hat die geplante Stampflehmwand im EG (Küchenzeile und eingebauter Kamin) nicht so gut funktioniert wie wir uns das erhofft hatten. Durch die immense Stampfkraft war eine sehr starke Schalung notwendig. In der Kürze der Zeit war es uns nicht möglich diese zu realisieren. Das Stampflehmteam hat jedoch Größe bewiesen und sich sofort auf die Suche nach einer Lösung begeben- trotz großer Enttäuschung. Direkt am nächsten Tag stand diese fest: eine Sichtmauerwerkwand aus gebrannten Lehmziegeln. Wir wussten, dass dies viel Arbeit bedeuten wird und die Fertigstellung eine Woche später gefährdet sein könnte!. Mit Hilfe unserer „Brickies“ (Arbeiter) wurde das Unmögliche möglich: die Wand steht und sieht wundeschön aus! Danke Véro, Marc, Alicia, Tilli und Kira!

Ende Woche 5 wurde die Verlegung der Dielen im 1.OG begonnen. Durch Spätschichten haben Andi, Hannah und Selina die Weiterarbeit im oberen Geschoss gewährleistet. Danke auch dafür!

Last but not least wurde das große Wochenziel erfüllt: Die Treppe und die Stützen der Westfassade konnten betoniert werden! Was für ein Anblick!

Dafür wurde Restbeton des Membranteams benutzt, die in Woche 5 alle (!) Stützen in Präzisionsarbeit gesetzt haben. Super Leistung Suri, Kira, Flo und Chris!

Es gibt noch viel zu tun aber es wurde noch sehr viel mehr geschafft!

Wir freuen uns auch über den heutigen Bericht bei SWR 3-weltweit!

 

 

 

 

We call it ‘Richtfest’

Wir begrüßen euch Lieben heut,
zum Richtfest und der Feier der Freud.
Wir sagen Hallo zu Maz und Tim,
und allen andern, die ebenfalls hier sind.

We welcome you all warmly today,
for this celebration, we have some things to say
We say hello to you Maz and Tim.
And all other who came on a whim.

Die Ankunft in Grabouw scheint schon lang her,
für unsere drei ersten Ritter noch viel mehr.
An dieser Stelle nochmals Dank,
denn ohne Fundament, Stützen und Bodenplatte das Haus sonst sank.

Our arrival in grabouw
Already seems so long ago,
A spezial thanks to our first three boys,
who set the poles and slab with poise.
Without you our house would sink,
even though our beams have a kink.

Mit offenen Armen wurden wir hier empfangen,
von den Housemum´s, den Kindern und ein paar Schlangen.
Von Tim und Tim und Maz und Johann,
die bei jeder Frage an unserer Seite warn.
Und unser Heinrich,
der regelmäßig um die Baustelle schlich.

 We were welcomed with open arms,
by the kids, the housemums, and a few snake alarms.
To Tim and Maz and Johann and Tim,
thanks to you and Heinrich for our midday swim.
We are glad when you come down here for a talk
While it seems the other visitors seem just to stalk.

Als naive Studenten kamen wir vor vier Wochen hier her,
und die südafrikanische Sonne traf einige schwer.
Das Andere war der Verdauungstrakt,
der große Schwierigkeiten macht.
Da fällt das warten auf die Toilette schwer,
und der Äthiopier unterstütze die Sache noch mehr.

Four weeks ago as we naive students arrive
the south african sun made it hard to survive.
And the digestive situation didnt make it much better,
If the bathroom is free, then hurry, go get her.

Trotz diverser Ausfälle und Super-Gau´s
sieht das Haus doch recht passabel aus.
So trinken wir den Wein,
und lassen dies auch nicht in 6m Höhe sein.

Despite the mistakes, and here and there a blooper,
you must admit, the house already looks pretty darn super.
To that, we pour ourselves a big ole glass,
and invite you folk 6 meters below,
sitting amognst the snakes in the grass,
to cheers us and thank god we are away from the snow!

Regelmäßig gestärkt durch Kartoffeln, Reis und Bohnen,
sollte sich die Arbeit jeden Tag lohnen.
So wächst das Haus schon weit hinaus,
So schnell es begann, so ist der Bau bald aus.

With our daily portions of potatoes, rice and beans
We wake up early to put on our work jeans,
and slowly but surely watch the house grow,
and already regret that soon we must go.

Trinken wir auf jedes Team,
welches zu diesem Ehrentag erschien.

It is time to thank and recognize each team,
for their great effort and self-esteem.

Ein herzliches Willkommen an die Membran,
die den Weg vom Township zur Baustelle auf sich nahm.

A warm-hearted welcome to the Membrane troop,
who came back from the township just to regroup.

Das Team der Präzisen,
die sich als wahre Anpassungskünstler erwiesen.

A round of applause for Team precise,
for only through their windows can the world look so nice.

Die Mädels der Wände,
ohne die das Haus nicht stände.
Deren Hintern verzückt
Und jeder Bub gern auf sie blickt.

And the ladies from the wall,
without you our house would fall.
And now our guests can stay warm without concern,
and you all have lovely bottoms, nice and firm.

Das fleißige Team der Schalung,
nach dem Strohmischen auch öfter mit Kriegsbemalung.

And the boys and girl of team Casing,
who had a rough start, but just keep on racing!
And even when their not plywood fixing,
they have fun with their clay and straw mixing.

Danke auch an unsere zwei Prinzessinen der Planung,
denn Verantwortung erfordert Ahnung,
und deswegen auch immer mal wieder eine Ermahnung.

A spezial thanks to the queens of planing,
whose responsibility is quite demanding,
and therefor indulge occasionally in reprimanding.

Zu guter Letzt,
das Team, auf das Jeder setzt.
Eines ist klar,
ohne das Tragwerksteam wären wir heut alle nicht da.

And Last but not least,
the team at the core of the beast,
with your beloved team of construction,
this bunker will never see destruction.

Der letzte Nagel wird nun versenkt,
Tim und Maz, wir wünschen viel Glück und hoffen,
wir haben das Haus in die richtige Richtung gelenkt.

Now the last nail will be hammered,
we can all raise our glass, and get… well not too hammered
because tomorrow the work must go onward
so that we can one day doesnt look so awkward.

And now the last nail has been set,
Tim and Maz are happy I bet,
To drive through the gate and look down the slope,
and set eyes on the new and improved village of hope.

It´s getting high out here!

Das Tragwerk ist in der vergangenen Woche rasant in die Höhe gewachsen. Mittlerweile können wir einen guten Eindruck davon gewinnen wie hoch 2 Geschosse wirklich sind!

Letzte Woche wurden alle Wände des Erdgeschosses fertig gestampft – unter teilweise bereits abenteuerlichen Bedingungen -. Während die einen mit den Widrigkeiten des Strohstampfens und den Tücken der Schalung kämpfen verzweifeln andere fast an den Ungenauigkeiten der Hölzer. Alle Fensterrahmen auf Gehrung zu sägen und sauber zu verbinden ist so eine Sache! – das bedeutet bei 12 Fenster-/Türöffnungen zu je 2, 3 oder mehr Elementen á 4 Ecken… viel Arbeit!

Schwierig gestaltet sich auch die Suche nach einem einfachen Stahlwinkel – man baut hier eben anders. Aber wenn wir bereits etwas können, dann südafrikanisch improvisieren!

Es ist Halbzeit und die einzelnen Teams sind gewillt alles zu geben um ihr Wochenziel zu erreichen! Teilweise mussten wir deshalb schon Sonderschichten an den Wochenenden einlegen um im Zeitplan zu bleiben.

Eine wichtige Etappe hat auch das Membranteam geschafft! Die 12 Löcher sind endlich alle 1,5 m tief und warten auf die Stützen und den Beton. Leider haben wir immer noch keine Baugenehmigung, sind aber für diese Woche zuversichtlich. In der Zwischenzeit sind wir natürlich nicht untätig. Es gibt noch viel zu tun! Die bereits vorgeschnittenen Einzelteile der Membransegel werden in den kommenden Tagen zusammengenäht und auch das exakte Aufstellen der Stützen will durchdacht und vorbereitet sein.

Mehr Bilder der ersten 3 Wochen könnt ihr euch hier anschauen!

 

Let`s go stamping!

Stampfend neigt sich die zweite arbeitsreiche Woche dem Ende zu. Die ersten Wände der Südfassade sind fertig und sehen toll aus! Fast ein bisschen schade dass sie in drei Monaten verputzt werden.

Bei dem Erstampfen einer Strohlehmwand gibt es einige Dinge zu beachten. So darf z.B. am Anfang – unter keinen Umständen – die Folie auf dem Betonsockel vergessen werden! Denn das bedeutet in jedem Fall den Abriss der Wand  – egal wie hoch sie schon ist! Außerdem befinden sich in einer Wand Lehrrohre und Platzhalter für Steckdosen, sowie Lüftungsrohre die alle an den richtigen Platz gestampft werden müssen. Alle Meter mischen sich auch das Fenster- und Schalungsteam mit Querverstrebungen ein und kurz vorm Ziel hängen einem im wahren Wortsinn auch noch die Nebenträger im Nacken.

All Das zeitlich abzustimmen hat anfänglich zu kleinen Schwierigkeiten geführt. Aber zum Ende der Woche haben alle den Dreh raus und schrauben, sägen oder stampfen zum Rhythmus der Musik!

Dieses Jahr werden die Strohlehmwände noch optimiert und erhalten in 50 cm Höhe eine Schicht aus Glasscherben. Dadurch sollen die Mäuse daran gehindert werden an oder in der Wand hochzuklettern. Denn leider scheinen ihnen die Kabel in den Decken besonders gut zu schmecken. Aber um ganz sicher zu gehen, wird es wohl bald ein paar süße Kätzchen im Village of Hope geben!

Auch in anderen Bereichen der Baustelle geht es voran. Im Erdgeschoss stehen bereits alle Zargen für Fenster und Türen und bei der Zwischendecke gesellen sich zu den Haupt- die Nebenträger, sowie ein provisorischer Fußboden, von dem aus es nächste Woche hoch hinaus geht! Da dabei Sicherheit natürlich oberste Priorität hat gibt es zusätzlich zu einem Gerüst auch ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem das bereits erprobt wurde.

Auf unserer Baustelle in Waterworks gibt es im Moment leider nur geringe visuelle Fortschritte, gleich wenn die Arbeiten auf Hochtouren laufen. Beim Graben der Löcher stoßen wir schnell auf Felsen. Da hilft größtenteils nur noch Jack the hammer!

Hier geht’s zu den restlichen Fotos dieser zweiten Arbeitswoche und den bisherigen, die wir beim letzten Update gezeigt haben.

Auf die Fotos der dritten Arbeitswoche darf man noch gespannt sein..

Boarding completed!

Nachdem unsere Vorhut super vorgelegt und am Freitag vor unserer Anreise noch die Betonplatte und den Sockel gegossen hat- haben wir uns alle bei -15° in Stuttgart auf den Weg gemacht und sind über Frankfurt, Istanbul, Dubai oder Johannesburg endlich alle in Kapstadt angekommen.

Ein Temperaturunterschied von 40° und strahlender Sonnenschein, konnten uns nicht davon abhalten am Montag motiviert an die Arbeit zu gehen. Unsere große Gruppe hat sich – teilweise schon in Stuttgart – in mehrere Teams aufgeteilt, die sich jeweils auf verschiedene Bereiche spezialisieren. In den ersten Tagen galt für jeden erst einmal sich auf der Baustelle einzurichten, zurechtzufinden und in Geduld zu üben.

Nach südafrikanischer Zeitrechnung sind letztlich auch alle Materialien, die wir in den ersten Tagen brauchen, im Laufe der Woche rechtzeitig angekommen. Außerdem durften wir am Dienstag unsere große Kiste mit den restlichen gesponserten Werkzeugen aus Deutschland in Kapstadt abholen. Dank einer Spende wurde sowie der Transport als auch die Zollgebühr übernommen!

Jetzt kann gehämmert, geschraubt, geleimt und gestampft werden was das Zeug hält!

Über die Holzlieferung freuten sich ganz besonders das Schalungs-, Fenster- und Tragwerksteam, da nach 2 Tagen Vorbereitung, Arbeitsplatzeinrichtung und Besprechungen jetzt endlich begonnen werden konnte das Gedachte umzusetzen. Durch die kleinen Lieferschwierigkeiten musste letzte Woche einige Zeit aufgeholt werden! Umso beachtlicher ist, dass wir nach wie vor weitestgehend im Zeitplan liegen.  Da Stroh und Lehm mittlerweile in ausreichender Menge vorhanden sind, wurde am Sonntag mit geballter Kraft ruck zuck ein ganzer Ballen Stroh mit einem Lehm-Wassergemisch getränkt damit es über Nacht richtig durchziehen kann. Das Fensterteam bereitete während dessen die ersten Zargen vor und auch die Schalung steht bereit, so dass heute dem Stampfen der ersten Strohlehmwand nichts im Weg steht.

Auch das Tragwerksteam hat letzte Woche ganze Arbeit geleistet und die schweren Hauptträger in fast 3 Meter Höhe gehievt und an ihrem Platz fest verbolzt.

Für alle ist es toll zu sehen wie nach und nach das bisher nur gezeichnete Haus tatsächlich wächst. Jedes kleine Erfolgserlebnis motiviert uns, ebenso wie die Kinder des Village of Hope, die uns jeden Tag zum Lachen bringen – und andersrum – .

Eine weitere tolle Erfahrung ist der wöchentliche Souprun. Letzten Freitag konnten bereits 5 Studenten daran teilnehmen und mit Johann, einem Mitarbeiter des Villags Suppe von einem Restaurant in Grabouw holen und nach Irak bringen – dem nahegelegenen Township. Dort wird diese jeden Tag an Menschen verteilt, die andernfalls hungern müssten. Außerdem geht auch ein Teil an eine Kindertagesstätte. Bei Erlebnissen wie diesen wird uns bewusst warum wir hier sind!

Deshalb haben wir dieses Jahr auch zusätzlich zu unserer Baustelle im Village of Hope ein weiteres Projekt im Township. Dort gibt es seit kurzem einen neuen Kindergarten, der bisher nur aus einem Frachtcontainer besteht. Dieser heizt sich allerdings unheimlich auf und im Außenbereich gibt es kein Fleckchen Schatten.

Wir möchten den ca. 25 Kindern und 3 Erzieherinnen ein Schattendach bauen, das den Außenbereich bespielbar werden lässt und teilweise auch den Container überdeckt, damit die Innentemperatur angenehmer wird. Geplant ist eine Membrankonstruktion die sich u.a. nur realisieren lässt, da wir von zwei großzügigen Spendern mehrere 100qm Membranplane gesponsert bekommen haben.

In der ersten Woche wurden erst einmal sämtliche Löcher – 1,5 m tief – für die Stützen gegraben. Eine sehr schwere Arbeit, bei der wir Hilfe von starken Männern Waterworks (das Township, in dem der Container steht) bekamen. Diese Woche werden wir mit dem Zuschnitt und dem Verbinden der einzelnen Membranstücke anfangen.

Das Projekt im Township ist für alle noch mal etwas ganz besonders, da wir die positive Resonanz der Bewohner des Townships spüren und wir sehen, dass unsere Arbeit auch dort am richtigen Ort angreift!

Hier gehts zu den Fotos der ersten Woche…

Poles up!

Am Samstag haben wir die Stützen in die zuvor gesprengten Fundamentlöcher positioniert. Das ganze war eine Teufelsarbeit, da wir nicht wie versprochen einen Forstkran zur Verfügung hatten sondern die Stützen mit einem einfachen Lkw-Kran und Spanngurte heben mussten. Zudem hatten wir keinen Lkw-Mischer zur Verfügung und mussten uns 10 Arbeiter anheuern die den ganzen Tag damit beschäftigt waren Beton in zwei kleinen Mixern zu mischen. Anfänglichle Unsicherheiten gingen über in Routine, bis am Ende jeder Griff saß. Wir bekammen zudem große Hilfe von einem örtlichen Bauunternehmer, der vor allem anfangs und gegen ende die Arbeiter zu motivieren wusste.

Letzte Besprechungen

Heute haben wir uns ein letztes Mal alle zusammengefunden, also die, die noch in Stuttgart geblieben sind. In einer gut viersündigen Besprechungen haben wir nochmals im Plenum alle wichtigen Punkte besprochen, alle sind nun auf dem aktuellen Stand der Planung und voller Vorfreude auf Südafrika und unsere Baustelle.

Unsere Flüge am Freitag sind in greifbare Nähe gerückt und jeder muss noch alle möglichen anderen Dinge erledigen, die in den letzten Wochen zu kurz gekommen sind. Das verringert zwar die letzten Nächte mit Schlaf deutlich, mindert aber den Spaß an unserem Projekt in keinster Weise.

Am Samstag Mittag treffen wir uns dann alle in Kapstadt am Flughafen und fahren gemeinsam auf unsere Baustelle. Sobald wir alle gut gelandet sind und der nächste Punkt auf unserer langen Liste abgehakt werden kann, lassen wir Euch das wissen.

Bis bald!

Mr. Dynamite

Mr Dynamite war nach langem Warten endlich da. Er bohrte pro Fundament mehrere Loecher, die er am naechsten Tag dann mit Dynamit fuellte. Die Explosien waren nur als dumpfer Knall hoeren, es war trotzdem beiendruckend die mehrere Tonnen schwere Abdeckung fliegen zu sehen.

In die Loecher wurden Dynamit Saeckchen eingefuehrt. Diese waren mit einer mit Sprengstoff gefuellten Zuendschnurr verbunden. Schon die Zuendschnurr ist hochexplosiv, man kann sie um Baeume wikeln um sie zu faellen und benutzt sie auch zur Minenraeumung beim Militaer.

KRATZER AUF SANDSTEIN

Heute begannen die Bauarbeiten mit dem Aufräumen des Grundstücks. Dabei wurde das, was früher eine wunderschöne südafrikanische Naturlandschaft war, in eine rustikale Baustelle umgewandelt. Es tat zwar etwas weh dem Bagger beim Arbeiten zuzusehen, jedoch geht es ja um das gesamte Vorhaben. 

Trotz der hohen Menge an Snakegrass (man kann sich denken warum es so heisst :) ), trafen wir auf keine Schlangen oder ähnliches Getier und können jetzt ohne Bewuchs sorgloser weiterarbeiten.

Somit begann der Tag mit der Entscheidung wo das Haus eigentlich stehen soll, dem abstecken des Grundstücks, um dann schließlich den Bagger holen zu lassen. Das baggern gestaltete sich schwieriger als erwartet, da der Untergrund von riesigen Sandsteinen durchzogen ist. Für uns wird das bedeuten, dass wir nur mit Hilfe des Presslufthammers die bis zu 1,4m tiefen Punktfundamente freilegen werden können.